Ab in den Süden

Ende April waren wir zum Geburtstag eines Freiwilligen eingeladen. Also haben wir unsere Rucksäcke gepackt und sind auf nach Ban Nonesavang. Das liegt in der Provinz Vientiane (mal wieder mehr als 24 Stunden unterwegs) und ist, auf gut deutsch gesagt, ein Kaff. Es waren auch fast alle Freiwilligen aus Laos dabei und noch ein paar Laoten. Zusammen haben wir ein Boot gemietet und sind auf einem riesigen Stausee, dem Nam Ngum, rumgeschippert. Es gab reichlich zu essen und zu trinken und auch Bademöglichkeiten. Alles in allem war es ziemlich cool auf einem Boot zu feiern.
Danach waren wir noch für zwei Tage in Vientiane. Dort sind wir ins COPE-Center gegangen. COPE Laos ist eine Organisation, die sich für die Opfer von den in Laos gefallenen Streubomben einsetzt (http://www.copelaos.org/).
Laos ist das am stärkten bombardierte Land der Welt (http://www.sueddeutsche.de/wissen/blindgaenger-in-laos-genug-bomben-fuer-jahre-1.2349738). Neun Jahre lang ist durchschnittlich aller 8 Minuten eine Bombe auf Laos gefallen. In Europa ist das allerdings kaum bekannt. Das Center in Vientiane zeigt, wie man versucht die Bomben ausfindig zu machen und zu entschärfen, wie man versucht Opfern der Bomben eine ärztliche Behandlung zu ermöglichen und wie die Überreste der Bomben zu Besteck, Schmuck und ähnlichem verarbeitet wird. Es war sehr interessant aber auch bedrückend, gerade weil man als Europäer so wenig darüber weiß.
Danach ging es weiter in Richtung Süden, nach Thakhek, wo ebenfalls Freiwillige wohnen. Dort haben wir uns eine beeindruckende Höhle mit mehreren Gebetsstätten angesehen.
Anschließend ging es wieder nach Houayxai in den Alltag zurück.
Übrigens ist es seit zwei Monaten sehr heiß hier, fast immer 40 Grad. Ich hoffe die Regenzeit kommt bald.

20.5.16 10:21, kommentieren

Fohes neues Jahr 2559!

Die letzten Tage wurde kräftig gefeiert. Und zwar Neujahr. Das laotische Neujahr wird gefeiert indem man sich gegenseitig mit Wasser bewirft (es bringt Glück beworfen zu werden) und natürlich indem man mit Freunden und Familie feiert. Zudem finden auch in den Tempeln Zeremonien statt, auch die Buddha Statuen werden mit Wasser übergossen.
Der Tag an dem am meisten gefeiert wurde war Mittwoch. Wir hatten natürlich unterrichtsfrei. Die Hauptstraße unseres beschaulichen Städtchen wurde für Autos gesperrt und in eine einzige Partymeile verwandelt. Überall wurde mit Wasser oder Farbe geworfen. Wir wurden mehrmals zur Seite gezogen um mit ehemaligen oder auch aktuellen Schülern zu tanzen, feiern und zu trinken. Bereits nach ein paar Minuten war ich klitschnass aber das ist bei 40 Grad auch sehr angenehm.
Ich selber war übrigens mit einer Wasserpistole bewaffnet um zurückzuschlagen. Vor allem die Kinder fanden das sehr witzig.
Grade versuche ich ein kleines Video hochzuladen, ich hoffe es funktioniert. Außerdem habe ich ein paar neue Fotos hochgeladen (aus Kuala Lumpur und Sngapur). Schaut einfach unter "Recent Uploads" nach (:
http://s570.photobucket.com/user/charly_haebbert/library/?view=recent&page=1

15.4.16 07:42, kommentieren


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